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INSITE 2020

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Das Magazin des Hotels Bayerischer Hof 2020.

HOTEL STORIES Der Tisch

HOTEL STORIES Der Tisch in Form eines Herzen, die Kunst von Ida Barbarigo. Titel L’Unità nel Profondo (Unity in the Depth) Vervoordts Werkstätten bei Antwerpen in Belgien stammt. Typisch für Vervoordt: Die gelungene Integration internationaler Designer- und Kunststücke: Die unterschiedliche Töpferware stammt von dem japanischen Keramikkünstler Kosi Hidama, alles Einzelstücke und in Vervoordts Werkstatt in 's-Gravenwezel exklusiv gefertigt. Das Refektorium, Münchens beeindruckenster Gastraum, zeichnet sich durch die beiden antiken Industriefenster neben der massiven Holztür aus, sowie durch eine lange Eichenholztafel und einem Kunstwerk des mexikanischen Künstlers Bosco Sodi, der durch seine reich strukturierten und großformatigen Gemälde weltbekannt wurde. A Münchner G'schicht Der Vorraum der Palais Stube wird durch antike Holz- “Atelier“ restaurants ten years ago. Since then Vervoordt projects comprise the astor@CINEMA LOUNGE, the Penthouse Garden Suite, restyling of all the rooms and suites in the south and north wing and now his Palais Keller masterpiece, completed at the end of 2019. The massive vault walls were returned to their original state, doors and passages more effectively proportioned, some of the furniture retained but all the doors either overhauled or newly made from historical wood. The ancient industrial window in the court bakery Küchenchef Tobias Heinze paneele akzentuiert sowie einem Kunstwerk von was made to complement the arch- Tsuyoshi Maekawa, dessen Arbeit als eine Interpreta- es, now with a fresh layer of chalk, tion des Schöpfungsaktes zu verstehen ist, denn sei- and the original Luserna stone floor ne abstrakten Werke symbolisieren in eindrucksvoller meticulously restored. Surfaces Art und Weise die wahre Schönheit der Natur. Auch and the used-air hood in the open Die Tiroler Stube, ein Original aus dem Jahre 1823 hier wurden die bestehenden Holz- und Deckenvertäfelungen restauriert, ein neuer Anstrich der Wände mit grüner Farbe in Tempera-Technik verleiht diesem Ort nun eine ganz eigenständige Atmosphäre. Akzente setzen zusätzlich zahlreiche Kunstwerke von internationalen Meistern wie Ida Barbarigo, Sadaharu Horio, Tsuyoshi Maekawa und Yuko Nasaka. Allein ein Ort wurde so erhalten, wie ihn einst Falk Volkhardt ins Leben gerufen hatte und blieb aufgrund seiner Einzigartigkeit unangetastet: Die Tiroler Stube, eine originale Wirtshausstube aus dem österreichischen Paznauntal, die auf das Jahr 1823 zurückgeht. Der neue Palais Keller: Ein Ort der Vergangenheit, ein Ort der Zukunft! Somit lässt sich feststellen, dass Augen und Seele hinreichend Nahrung erfahren, doch wie sieht es mit den leiblichen Genüssen aus? Um es kurz zu machen: Bestens! Der Küchenbrigade steht Tobias Heinze vor, der bis zum Herbst 2018 den Posten des Sous Chefs im hauseigenen Restaurant Garden bekleidet hat. Zuvor hatte er im Fünf-Sterne Seehotel Überfahrt in Rottach-Egern sowie im Hotel Jumeirah in Frankfurt kitchen were treated with a layer of black powder, the worktops consist of dressed nero "assoluto stone" and the front of counters and bar of seasoned wood styled at the Vervoordt studio near Antwerp. Typically, Vervoordt drew on the work of other leading artists. For the refectory splendid crockery by Japanese ceramicist Kosi Hidama, and a long oaken table by Axel Vervoordt from his private garden. In the Palais Stube's panelled antechamber a masterpiece by Tsuyoshi Maekawa celebrating the Act of Creation, the effect heightened by the walls' new coat of green tempera, as well as works by Ida Barbarigo and Sadaharu Horio and Yuko Nasaka. Only the Tiroler Stube remains as it was. So there is a lot to feast one's eyes upon. And how about edible sustenance? The Palais Keller's new head cook Tobias Heinze acquainted himself with the details of seasonal and regional cuisine at sister Hotel Zur Tenne in Kitzbühel last summer. An example of his hearty fare: blobs of cream with red onion jam, leeks, mountain cheese and garden cress. Tuck in! am Main, ebenfalls fünf Sterne, gekocht. Im Schwesternhaus Hotel Zur Tenne in Kitzbühel erarbeitete er sich dann bis Sommer 2019 die Finessen der regionalen Küche. Im Palais Keller wird er nun eine moderne mit der traditionellen, bayerischen Küche verbinden, die Produkte hierfür kommen bevorzugt aus dem Münchner Umland und werden zeitgemäß verarbeitet, um den typischen ausdrucksvollen Geschmack unserer Heimat72 zu repräsentieren. Durch saisonale Produkte erhält die Karte zusätzlich eine zeitgemäße und frische Abrundung. Gerichte wie Rahmfleckerl mit rohem Schinken; Bergkäse mit roter Zwiebelmarmelade, Lauch, und Gartenkresse; Meerrettichschaumsuppe und gesottener Tafelspitz, Apfel, Kartoffelpüree und Schnittlauch oder Mini Apfelstrudel mit Vanillesoße, Rosinen-Gel und Mandelcreme verbinden so das Gestern mit dem Heute. Nicht zu vergessenen: Patrick Reisenauer, der Restaurantleiter, der sich mit seinem bajuwarischer Gemüt hingebungsvoll um das Wohl seiner Gäste kümmert. Oder anders ausgedrückt: Alles wie es sein soll. Aber dies erfährt jeder am besten selbst, bei einem Bier und den leckeren Speisen von Tobias Heinze! Tja, das ist nun mal die Kunst eines Axel Vervoordts mit seinem Credo des Art-Tempo, was in einem Satz ausgedrückt heißt: Zeit erschafft Kunst. Mit dem Palais Keller hat er so (wieder einmal) eine mehr als eindrucksvolle Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft geschlagen. Doch hat er das wirklich, oder hat er sie schlicht und einfach nur aufgehoben? Denn das, was da entstanden ist, bleibt zeitlos! Mehr geht eigentlich nicht … Grüss Gott! 74 INSITE 2020 2020 INSITE 75

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