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INSITE 2020

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Das Magazin des Hotels Bayerischer Hof 2020.

HOTEL STORIES PHILIPP

HOTEL STORIES PHILIPP PFISTERER Die Tradition fest im Herzen verankert, den Blick in die Zukunft gerichtet – in den letzten Jahren hat sich viel im Restaurant Garden getan. Hauptverantwortlich dafür sein Küchenchef, dem es vortrefflich gelungen ist, Genuss, Zeitgeist und hohe Kochschule ohne große Allüren gekonnt miteinander zu verbinden Dass der einst eingeschlagene Weg nicht unbedingt auch zum erhofften Ziel führen muss, ist weit mehr als eine Tatsache. Späte Erkenntnis, wann auch immer sie einen ereilen möge, eröffnet zwar neue Wege, bedarf Mut und einer Portion Lebensweisheit, belohnt aber stets mit Seelenfrieden und Erfüllung. Und so hört man immer wieder von CEOs großer Konzerne, die jetzt als Bio- Bauern im Nirgendwo glücklich sind, seltene Tierrassen rekultivieren und sich mehr der Natur verpflichtet fühlen, statt Shareholder-Values oder Dax-Kursen. Philipp Pfisterer, heutiger Küchenchef des Garden im Hotel Bayerischer Hof, hatte auch einmal ganz andere Pläne. So saß er einst als Student in den altehrwürdigen Hallen der Universität Tübingen (fest), eingeschrieben für Allgemeine Rhetorik, Politikwissenschaft und Germanistik – Politjournalismus wäre durchaus eine Zukunftsperspektive gewesen. Aber wie schon Heerscharen vor ihm, musste auch er an den immer gleichen Seminararbeiten rumdoktern, ohne dabei die einst erhoffte Erfüllung oder gar Befriedigung zu finden. Das klassische Sendungsbewusstsein der Jugend, gepaart mit dem Wunsch, Eigenes zu erschaffen, kreativ zu sein und am besten auch noch gleich die Welt zu verändern – alles möglich, bei dem einst in frühester Jugend geäußerten Berufswunsch, Koch zu werden. Also: Ade akademische Laufbahn und Grüß Gott in einer der renommiertesten Schulen für Gastronomie und Hotellerie. Die FHG (Förderer der in der Hotellerie und Gastronomie Beschäftigten und Auszubildenden e.V.) beginnt dort, wo die sonst klassische Ausbildung endet, auf höchstem Niveau und mit Bildungsanspruch. A GARDEN BLOSSOMS During the last few years the “Garden“ restaurant's prowess has rocketed, due not least to its chef de cuisine Philipp Pfisterer's gift for blending tradition with zeigeist. He had no game plan. His rise to culinary success has been akin to the careers of major CEOs who, for the sake of job satisfaction, jettison shareholder pressure and become organic farmers. Pfisterer studied political science and rhetoric at the university of Tübingen. But, remembering his youthful urge to be a cook, he left the ivory tower for a leading culinary college. His first apprenticeship was under top chef Helmut Thieltges at the “Waldhotel Sonnora". As he is an anglophile European, his next moves seemed obvious. But then the “Garden“'s chef Steffen Mezger, formerly a fellow apprentice under Lothar Eiermann, phoned to make him a job offer he could not refuse. Together Mezger and Pfisterer supervised the merging of “Garden“ and “Atelier“. Since 2015 Pfisterer has been sole “Garden“ head cook. On the menu is light and healthy “contemporary food“ à la Pfisterer which has not lost its French credentials. Danach, und mit dem Gefühl alles richtig gemacht zu haben, führte ihn seine erste Station zu Helmut Thieltges, einem der besten Köche Deutschlands, ins Waldhotel Sonnora. Aus Anspruch wurde Perfektion, doch der Ruf der großen, weiten Welt war auch dort, in der Eifel, gut zu hören. Sich selbst als einen anglophilen Typen bezeichnend und als bekennenden Kultur-Europäer, war die Marschrichtung vordefiniert, wenn da nicht das Telefon geklingelt hätte. Am anderen Ende der Leitung Steffen Mezger, ein Kollege aus seiner Ausbildungszeit bei Lothar Eiermann und ein Angebot, das man einfach nicht ausschlagen konnte. Und so begann das Kapitel Garden, das bis heute äußerst eindrucksvoll und erfolgreich von ihm weitergeschrieben wird. Als Team führten beide das noch alte Garden Restaurant zu neuen Weihen, begleiteten maßgeblich dessen Metamorphose zum Garden und Atelier und erkochten gemeinsam kurz nach Wiedereröffnung den ersten Michelin-Stern. 2015 wurde er dann alleiniger Küchenchef des Garden, seitdem spürt und schmeckt man, dass Nomen eben auch Omen ist. Eine frische Garten-Küche, geschmacklich lustwandelnd zwischen Orient und Okzident, schlank und leicht, die nicht nur den Gaumen erfreut, sondern zeitgemäß – auch im Sinne des Hippokrates – die Seele erreicht und die Gesundheit fördert. Contemporary Food zeigt, ohne die klassisch französische Basis zu verlassen, dass ein feinsinniger und den Geisteswissenschaften zugeneigter Küchenchef nicht nur etwas bewegen, sondern durchaus auch maßgebliche Veränderungen herbeiführen kann. So wie es einst Wunsch und Vision war, damals, in den verstaubten Hörsälen der Uni Tübingen. FOTO KONSTANTIN PFOSER Die elegante Switchbag passt in jeden Shopper und ist die vielleicht luxuriöseste Art, seine sieben Sachen durchs Leben zu tragen. Elegantes Organisationstalent UTMON ES POUR PARIS vereint mit seiner ikonischen Switchbag Luxus, zeitlose Eleganz und Organisation. Die traumhaft schöne Pochette ist Beautycase, Organizer und Clutch in einem, handgefertigt aus hochwertigsten Materialien und mit höchstem Anspruch an Design und Qualität. Für glamouröse Anlässe kann die Switchbag abends ganz einfach zu einer eleganten Clutch umfunktioniert werden. Minimalismus in Perfektion Das geometrische trapezförmige Format, der subtile Magnetverschluss, die dezente Außentasche, die schlichten Nähte – UTMON ES POUR PARIS verzichtet bei seinem Modell auf überflüssige Details, zugunsten einer klaren, hochwertigen Designsprache. Die Switchbag gibt es neben der klassischen Variante aus elegantem Schwarz und Signalrot auch in vielen verschiedenen Material- und Farbvariationen. 42 INSITE 2020

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