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Hotel Bayerischer Hof Magazin 2019.

ART Gerard van Honthorst

ART Gerard van Honthorst (1592 – 1656) Das Konzert, 1623 SINCE 1707 Öl auf Leinwand, 123 x 206 cm National Gallery of Art, Washington, Patrons’ Permanent Fund and Florian Carr Fund © National Gallery of Art, Washington, Patrons’ Permanent Fund and Florian Carr Fund Discover your passion for art The leading Auction House in the Center of Europe 700 auctions, 40 departments, 100 specialists, more than 300 years of experience Vienna, Palais Dorotheum, Tel. +43-1-515 60-570 Munich, Franz Freiherr von Rassler, Tel. +49-89-244 434 73-0 Zu 2: Ab März wird in Hamburg eine Ausstellung zum Thema Kunst und Musik zu sehen sein. Wir haben uns im Lenbachhaus selbst in den vergangenen Jahren wiederholt dieser Thematik gewidmet, wenn auch aus anderen Perspektiven. Es gab u.a. Projekte mit Kraftwerk, raster-noton oder Ari Benjamin Meyers. Vor zwei Jahren durfte ich gemeinsam mit Wolfgang Tillmans und Matthias Mühling die Ausstellung Playbackroom kuratieren, in der wir uns mit der Frage nach den Möglichkeiten des Ausstellens von Studiomusik beschäftigt haben. Um so gespannter bin ich nun auf die vom Ex-Spex-Chefredakteur Max Dax kuratierte Ausstellung Hyper! A journey into art and music in den Deichtorhallen, die ein Cross-mapping zwischen den Welten der Musik und der bildenden Kunst beabsichtigt. Tine Nehler, Pressesprecherin der Münchner Pinakotheken und der Bayerischen Staatsgemäldesammlung PINAKOTHEK DER MODERNE Zu 1: Bei der Vielzahl der hochkarätigen Ausstellungen, die wir allein schon in den Pinakotheken zeigen, kann ich es kaum erwarten ab April die Meisterwerke der europäischen Caravaggisten in der Alten Pinakothek zu sehen. Junge Künstler, die Anfang des 17. Jahrhunderts auf abenteuerliche Weise nach Rom reisten und dort auf die bahnbrechende Kunst Caravaggios trafen, sind die Meister dieser Schau Utrecht, but images of disfigurement and affliction viewed grotesquely and self- pityingly. Some of the works, on loan from international collections, are hardly known. 2. March 2019 sees the start of “Hyper!” (“a journey into art and music”), curated by former “Spex” editor Max Dax, in Hamburg‘s Deichtorhallen. This is of particular interest as two years ago I was curator of a similar crossmapping show, featuring studio music. PINAKOTHEK DER MODERNE 1. Our show “Utrecht, Caravaggio and Europe” (from April on in the Alte Pinakothek) features 75 paintings by Caravavaggio and his “disciples”such as ter Brugghen, Honthorst and Manfredi who, by way of homage, travelled to Rome in the 17th century. From Easter till 20.5. Caravaggio’s “Entombment of Christ” ( from the Pinacotaca Vaticana) can be viewed. The audioguide offers specially composed music to every painting. 2. Ever since my student days the Venice Biennial has been a must. At this year’s 58th I’ll be intrigued to see how Natascha Sadr Haghighiab, with a stone mask and under the pseudonym Natascha Süder, performs in the German pavilion curated by Franciska Zólyom. Caravaggio und Europa. 75 der bedeutendsten Gemälde von Caravaggio, ter Brugghen, Honthorst, Manfredi u. a. werden national wie international begeistern und sicherlich viele Gäste nach München locken. Als einmaliges Highlight erwartet München zu Beginn dieser Ausstellung, und pünktlich zu Ostern, eines der bekanntesten Gemälde der Pinacoteca Vaticana und Meilenstein der Kunstgeschichte – Caravaggios Grablegung Christi (nur bis 20.5.). Das Publikum der Ausstellung kann zudem an sechs Abenden im Juni Oper in der Ausstellung erleben (in Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper) und Bilder im Audioguide regelrecht er-hören. Hierfür haben junge internationale Komponisten für jedes Gemälde ein eigenes Musikstück komponiert. Nicht umsonst hat München Tourismus die Ausstellung Utrecht, Caravaggio und Europa zum Leuchtturmprojekt der Frühjahrskampagne Licht ausgewählt. Zu 2: Anfang Mai freue ich mich dann auf ein Kunsterlebnis der ganz anderen Art: Die 58. Kunstbiennale in Venedig eröffnet wieder. Dies ist für mich seit Studienzeiten ein Must, zusammen mit Kolleginnen die Giardini und Pallazzi zu erkunden und neue Positionen zeitgenössischer Kunst zu entdecken. Ich bin gespannt, wie Natascha Sadr Haghighian, dieses Mal mit Steinmaske und unter dem Pseudonym Natascha Süder Happelmann, den deutschen Pavillon, kuratiert von Franciska Zólyom, bespielt. Die Künstlerin nimmt diverse Identitäten an und war bereits auf der Documenta 13 und 14 vertreten. Mithilfe algorithmischer Parameter und gesellschaftlicher Protokolle wählte sie für ihren sicherlich aktivistischen und performativen Beitrag den geeigneten Namen aus. FOTOS PRIVAT www.dorotheum.com 82 INSITE 2019

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