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INSITE 2019

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Hotel Bayerischer Hof Magazin 2019.

HEALTH aber auch zu

HEALTH aber auch zu ihrer Prävention; fachkundige Hilfen bei Burnout, Depressionen und Angst; Nachsorge nach Herzoperationen. Sechs leitende Kardiologen arbeiten zusammen mit einem breitgefächerten Team, das von Physiotherapeuten über Ernährungsberater bis zu Spezialisten der Psychotherapie reicht. „Wir sind ein unabhängiges Familienunternehmen und können ganz eigenständig mit viel Idealismus unsere Behandlungsvorstellungen umsetzen“, sagt Sabrina Lorenz. Und die Ideen des Teams von gesundheitsfördernder Harmonie und Ästhetik. Durch die hohen Erkerfenster der Behandlungsräume für Gesprächstherapie fällt, durch Bäume gefiltert, sanftes Licht. Von den Praxisräumen der Kardiologen haben Arzt und Patient Alpen-Panoramablick und auf den Ergometer-Rädern im Gymnastiksaal kann der Rekonvaleszent das Kommen und Gehen im Garten beobachten. Zum Badesteg führt im Sommer ein Weg durch eine Wiese voller Schwertlilien, im Winter ein Trampelpfad durch den Schnee: Dort steht die Bank mit der besten Aussicht auf die Benediktenwand, halb versteckt im Schilf. 88 liebevoll eingerichtete Zimmer und Suiten verteilen sich auf ganz unterschiedlich konzipierte Häuser in einer großzügigen Gartenanlage. Und überall, wirklich überall, der Blick ins beruhigende Grün. Die Rehaklinik ist auch ein Haus mit Geschichte: 1958 hatte Ortrud Grön, die Mutter von Sabrina Lorenz, die alte Lauterbacher Mühle in eine Kurklinik umgewandelt, mit viel Begeisterung und Naivität. „Es gab weiterhin strohgefüllte Bauernbetten, Wasser aus dem Bach, vier Kilowatt Strom, wenn sich das Mühlrad drehte – alternativ, wenn der Strom versiegte, tägliche Lichtspiele aus verglimmenden Glühbirnen, Kerzen und Zeltlampen. Bier und Butter lagen im Keller, auf selbstgesägtem Eis aus dem Ostersee vom letzten Winter. Die Zimmer waren schmal wie Handtücher, mit spartanischen Sanitäranlagen aus Müllers Zeiten.“ Die ersten Patienten kamen, waren verstört von zugefrorenen Wasserleitungen und Kühen in der benachbarten Scheune, aber begeistert von dem täglich erscheinenden Kneipparzt und der wunderbaren Natur. Es wurden schließlich immer mehr, so dass irgendwann ein Umdenken nötig wurde. „Meine Mutter nannte meine Renovierungsarbeiten CLINIC FOR SAVOIR-VIVRE Insiders among the clinic guests know that the bench with the best view of the Benediktenwand mountain is down on the lakeside, half-hidden in the reeds. In summer the path leading to it takes them across a meadow dotted with irises. The tall bay windows of the gymnastic and massage rooms offer Alpine views too, gentle light filters in during talk-therapy sessions. From up on the ergometric bikes one can watch people in the garden. In the spacious spa area, with steam rising from the swimming pool in the cool of the evening, an entrepreneur from northern Germany stretches languidly on his sun-lounger: “After a major heart operation I spent four weeks in rehab here. What the efficient and friendly staff teach you is to accept your illness.” He smiles: “So I come back once a year to check up that all’s well.” In 1958 Ortrud Grön had converted what was then a mill into today’s modern spa clinic specialising in diagnosis, preventive therapy post-operative cardiac treatment, burnout and depression. “There’s no hospital atmosphere”, adds Ortrud’s daughter Sabrina Lorenz. The 88 rooms and suites have been spread over detached houses with their own gardens. When conversion of the Lauterbacher Mühle started, smiles Ortrud, “my daughter was an unstoppable new broom.” Sabrina Lorenz got rid of straw-filled beds, candles, flickering bulbs when the mill wheel faltered and beer and butter stored on ice from the Ostersee. The clinic now employs six leading cardiologists. “But as we’ve stayed a family enterprise”, says Sabrina Lorenz, “we try to impart savoirvivre to our guests. Many know they’re not just here for medical reasons. They should change the way they live their lives”. Die Lauterbacher Mühle – für manch einen die Pforte zu einem neuen, besseren Leben den Sturmwind der Erneuerung,“ erinnert sich die heutige Besitzerin amüsiert. „Aber sie hatte Recht: Kein Stein blieb auf dem anderen. Heute habe ich meine Vorstellung von Ästhetik verwirklicht.“ Das Savoir-vivre sollte indes nicht auf die Gebäude der Lauterbacher Mühle beschränkt bleiben: Jeder im Team der Klinik wünscht sich, dass die Patienten das Erlernte mit hinaus in ihr Leben nehmen. „Im Grunde wissen die meisten Patienten selbst, woran es liegt, wenn sie sich schlecht fühlen,“ sagt Sabrina Lorenz. „Nicht nur am Rauchen, ungesundem Essen oder zu wenig Bewegung. Sondern auch daran, dass ihnen in ihrem vorherigen Leben Ruhe und Harmonie gefehlt haben, dass sie im Beruf überfordert waren oder in ihrem Privatleben Ängste aufbauten. Wir wollen dem abhelfen und unsere Philosophie von Gesundheit und Lebensfreude in ihren Alltag transportieren.“ FOTOS LAUTERBACHER MÜHLE Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – Erholung und Ruhe sind garantiert 48 INSITE 2019

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