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INSITE 2018

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TRAVEL Es gibt weltweit

TRAVEL Es gibt weltweit nur wenige Hotelpaläste, deren Name gleichermaßen mit Glamour sowie Geschichte verbunden sind. Zweifelsohne das Hotel Bayerischer Hof hier in München, das Hotel Sacher in Wien, sicherlich auch das Waldorf Astoria in New York. Als der Schweizer César Ritz ein herrschaftliches, 1705 errichtetes maison particulière an der mondänen Pariser Place Vendôme erwarb, wusste er genau, was er tat. Zwar nannte er sein im Sommer 1898 eröffnetes Hotel mit typisch schweizerischer Understatement: Ein kleines Haus, das ich stolz mit meinen Namen verbinde, doch das kleine Haus vereinte wie kein zweites französischen Lebensstil und PREMIER LEAGUE HOTELS In 1959 Falk Volkhardt took over management of the Hotel Bayerischer Hof and by dint of bold investment turned a genteel establishment which had enjoyed royal patronage into Munich’s top de luxe address. Promotion to the premier league of hotels, where four generations of the Volkhardt clan have kept it to this day, followed soon afterwards. Falk Volkhardt took his rightful place alongside other great hoteliers. One such was César Ritz who in 1898 had opened his hotel on the Place Vendôme in Paris. What, with typical Swiss CÉSAR RITZ Aus einem Schweizer Bergbauernsohn wurde einer der berühmtesten Hoteliers, dessen Stil und Handschrift bis heute noch die großen Häuser weltweit prägt. Er gilt als König der Hoteliers und Hotelier der Könige, sein Haus am Place Vendôme wurde kürzlich aufwändig renoviert. britischen Komfort. Es war grandios, verschwenderisch luxuriös, hoch elegant und bei alldem ziemlich lässig. Das Ritz Paris wurde schnell zum Party-Palast der High Society, in einer Zeit des grenzenlosen Lebensgenusses und einer fröhlichen Sorglosigkeit, die man nicht umsonst Belle Epoque taufte. Die Lobby diente Marcel Proust als Inspirationsquelle, an der Bar saßen die Fitzgeralds, Barbara Hutton, Charlie Chaplin, Cole Porter, Rudolph Valentino und Eva Peron; in den Zimmern schliefen Könige, Künstler und Kurtisanen. Das Ritz galt nicht nur als eines der prächtigsten Hotels weit und breit, sondern auch als das modernste. Vor allen anderen bot es aber Heizung, Bad und Telefon auf jedem Zimmer. Wie Monsieur Ritz das geschafft hat? Wenn die Legende stimmt, dann stammt der weltberühmte Hotelier aus einer Schweizer Senner-Familie. Seine Eltern müssen allerdings Großes für das jüngste ihrer dreizehn Kinder vorausgesehen haben, denn welcher Hirtenjunge hört schon auf den Namen César? Dass ihr Junge im zarten Alter von fünfzehn Jahren aus seiner Sommelier-Lehre in einem Walliser Hotel mit den Worten gefeuert wurde: „Du wirst nie etwas werden im Hotel-Geschäft. Dazu braucht es ein besonderes Talent, ein besonderes Flair, und Du hast das nicht“, entmutigte sie nicht. Ihr Sohn wurde Etagenkellner, arbeitete in diversen Hotels und schaffte es irgendwann an die Spitze des renommierten, aber finanziell angeschlagenen Hotels Savoy in London. Unterstützt vom genialen Küchenchef Auguste Escoffier, brachte er das Traditionshaus in wenigen Jahren auf Erfolgskurs. Dann, 1898, der Moment, der ihn unsterblich machte, als sein erstes eigenes Hotel in Paris seine Pforten öffnete. Heute, bald 100 Jahre nach seinem Tod, steht der Name Ritz noch immer für Luxus und Eleganz: ganz offiziell, nämlich unter ritzy im Collins English Dictionary. Und für immer bleibt auch das Wort von Prinz Edward von Wales, der César Ritz als König der Hoteliers und Hotelier der Könige adelte. Das Four Seasons – einst ein Motel Ein halbes Jahrhundert nach Ritz tritt in Kanada ein weiterer Visionär auf den Plan: Isadore Sharp. Der Sohn eines Bauarbeiters aus ärmlichen Verhältnissen hatte allerdings anfangs „keine Ahnung, welchen Weg ich einschlagen wollte.“ Aber dann machte Sharp seinen Weg – und was für einen: vom Straßenkind zum Multimillionär und zur lebenden Legende der Luxushotellerie. Und von einem kleinen Motel namens Four Seasons zur gehypten Hotelgruppe mit rund hundert Fünf-Sterne-Häusern. Sein Erfolgsgeheimnis von damals? „Goldene Wasserhähne sind nicht wichtig. Wichtig ist, den Menschen mit besonderen Ansprüchen und Eigenheiten zu sehen und nicht als Reservierungsnummer.“ Das A und O seiner Gastgeber-Philosophie: der perfekte Service. Dazu gehörten für ihn von Anfang an kleine Aufmerksamkeiten – INSITE 2018

TRAVEL FOTOS PR vom Duschgel über den Bademantel bis zur Minibar. Alle exzellenten Hotels bieten diese Amenities heute an – Sharp hat sie erfunden. Als Erfinder im weitesten Sinne könnte man auch von Adrian Zecha sprechen. Und wie viele Erfinder hat man ihn anfangs auch für verrückt erklärt, als er 1987 das Amanpuri auf Phuket eröffnete, damals noch ein weißer Fleck auf der touristischen Weltkarte. Die Anlage mit nur 40 Zimmern gilt heute als die Mutter aller Resorts, Zechas kühne Idee, seine Aman Resorts in entlegenen Paradiese zu eröffnen, entwickelte sich zum Mega-Trend und alles, was seither in diesem Segment konzipiert wurde, hat sich am Aman-Stil orientiert. Zur Jahrtausendwende umfasste Zechas Kollektion weltweit achtzehn Resorts, alle an magischen Flecken unserer Erde, wie das Amandari auf Bali oder das Amanbagh in Rajasthan. Mittlerweile kümmert er sich um neue Projekte, wie seine Azerai Hotels, die im Februar dieses Jahres mit einem Resort in Laos gelauncht wurden. Und somit stellt sich die Frage, gibt es ein spezielles Hotel seiner understatement, he called his “little place”, was in fact a superbly appointed blend of French lifestyle and plush British comfort which included mod cons such as a phone. During the Belle Epoque its regulars included Marcel Proust, Cole Porter and Eva Peron. César Ritz worked his way up from goatherd on his parents’ Valais farm to wine steward in one of that region’s hotels. Later he salvaged London’s Savoy Hotel. “Ritzy”, standing for elegant luxury, has entered the English language. 50 years on, Isadore Sharp, son of a Canadian construction worker, went from owner of a motel, the Four Seasons, to multi- DIETMAR MÜLLER-ELMAU Einst hatte er ein Schloss geerbt, das für ihn wie ein Gefängnis war. Dann hat er es verwandelt, in eines der besten Hotels der Welt. Heute sagt er, dass es ein Geschenk des Himmels für ihn war. Und für seine Gäste … ADRIAN ZECHA Das Konzept „Edel, stilvoll, klein“ hat Zecha erfolgreich gemacht. Vielen diente sein vor 20 Jahren eröffnetes Amanpuri in Phuket als Vorbild. Die Liebe zur Natur bestimmt Zechas Schaffen. Alles, was im Luxussegment danach konzipiert wurde, hat sich am Aman-Stil orientiert. Denn Adrian Zecha, der in Indonesien geborene Weltbürger mit holländischem Pass, hat neue Maßstäbe gesetzt. Kollektionen, das er besonders liebt? „Immer das neueste, das ich eröffnet habe“, sagt er schmunzelnd. Intelligenter Luxus Die heutigen Visionäre in Sachen Stil, Authentizität und Nachhaltigkeit sind die Shivdasanis und Müller- Elmaus dieser Welt. Vor allem Sonu Shivdasani, einst Eton-Zögling mit besonderem Interesse für Literatur, gilt mit seinen Malediven-Resorts Soneva Fushi und Soneva Jani, sowie Soneva Kiri in Thailand als Pionier des Intelligent Luxury. Der Barfuß-Luxustourismus auf hohem Niveau, unter dem Motto No News, No Shoes trägt seine Handschrift – und die seiner schwedischen Ehefrau Eva Shivdasani, die ebenso konsequent auf Nachhaltigkeit gepolt ist. Die Soneva Foundation der Beiden zählt zu den Vorreitern der weltweiten Öko-Bewegung in der Hotellerie. Intelligenter Luxus, könnte auch auf dem Banner stehen, das über dem oberbayerischen Schloss Elmau weht. Nur, dass dieser Luxus sich hier auch auf einen kulturellen und literarischem Anspruch bezieht. Zu Recht nennt Schlossherr Dietmar Müller- Elmau deshalb sein Refugium für Freunde der Kultur Luxury Spa & Cultural Hideaway Resort. Aber nicht nur Kulturbeflissene, sondern auch Liebhaber der Macht fanden den Weg nach Elmau: Im Juni 2015 logierten die Regierungschefs des G7-Gipfels im kurz zuvor eröffneten Schloss Elmau Retreat, einem Nebenbau aus acht Traumsuiten von fernöstlicher Leichtigkeit, die den Geist des Hauses nochmals neu definierten. Als Kind hatte sich Müller-Elmau noch wie ein Gefangener in dem Schloss gefühlt, wo man sich 2018 INSITE

Hotel Bayerischer Hof - Unsere Publikationen im Überblick

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