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INTERVIEW O L I V E R

INTERVIEW O L I V E R STONE Filmemacher Oliver Stone hat im September 2016 seinen 70. Geburtstag gefeiert. Ein Jahr zuvor hat er hier in München seinen Polit-Thriller „Snowden” gedreht. Zwei gute Gründe, sich mit der Hollywood-Legende im Hotel Bayerischer Hof zu treffen INTERVIEW ULRICH LÖSSL FOTO AGENTUR SABINE BRAUER Oliver Stone sitzt mit einem ausgewachsenen Jetlag auf dem Sofa im Hotel Bayerischer Hof. Vor drei Stunden ist sein Flieger aus den USA in München gelandet. Zum Relaxen hat er keine Zeit – eine kalte Dusche muss genügen. Er kann es nämlich kaum erwarten über seinen Snowden-Film zu reden. „Darauf bin ich sehr stolz“, meint er mit einem Lächeln auf den Lippen. Bald ist seine Müdigkeit verflogen. Er ist hellwach und auf den Punkt. Ein Gespräch über Politik, Liebe und seine größte Vision … Mister Stone, fühlen Sie sich wohl hier im Hotel? Oh, ja. Ich bin immer sehr froh, wenn ich nach einer langen Reise im Hotelzimmer angekommen bin. Da kann ich dann endlich durchatmen. Ich fühle mich hier sehr geborgen. Außerdem liegt das Hotel Bayerischer Hof ja fantastisch zentral: Zwei Schritte und man ist mitten in München. Warum haben Sie Ihren Film über den Whistleblower Edward Snowden in Deutschland gedreht? Als ich mit der Produktion des Snowden-Films 2014 STONE’S VISION Three hours after landing at Munich’s FJS Airport, Oliver Stone is sitting on a sofa in the Hotel Bayerischer Hof. A cold shower has kept jetlag at bay. He can hardly wait to talk about his “Snowden” film. Mister Stone, how do you feel here in the hotel? It‘s a home from home. And its central location is ideal for sightseeing. Why did you set the film about whistleblower Edward Snowden in Germany? When we started producing it in 2014, the scandal triggered by the leaked documents was at boiling point. Not a single US studio would have touched the story with a bargepole. Luckily, I‘d already made a deal with German angefangen habe, war der Skandal um die Enthüllungen der Geheimdokumente, die Edward Snowden an die Weltpresse weitergegeben hatte, gerade auf dem Höhepunkt. Und da hätte kein amerikanisches Studio die Story auch nur mit der Beißzange angefasst. Zum Glück hatte ich schon lange vorher einen Deal mit dem deutschen Produzenten Moritz Borman, mit dem ich schon viele Filme zusammen gestemmt habe. Moritz hat mir dann für diesen Film München und Umgebung empfohlen und natürlich auch die Bavaria-Studios. Sie haben schon früher sehr politische Filme gemacht. Hatten Sie je das Gefühl überwacht zu werden? Oh, ja. Ich erinnere mich noch gut an Filme wie Geboren am 4. Juli oder John F. Kennedy – Tatort Dallas. Da war ich sicher bei irgendwelchen Geheimdiensten auf dem Radar. Aber damit konnte ich gut leben. Heutzutage ist das natürlich viel extremer. Wir werden ja alle rund um die Uhr abgehört. Ich frage mich allerdings: Was wollen die eigentlich mit diesen Myriaden von Daten anfangen? Die können das doch alles gar nicht mehr auswerten. INSITE 2017 2017 INSITE

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